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3 gute Nachrichten, die wieder Hoffnung machen

Frau mit Pflaster am Oberarm genießt sonnige Luft auf einer Brücke vor dem Big Ben in London.

Weil die Nachrichtenlage mitunter bedrückend ist, haben wir drei erfreuliche Meldungen ausgewählt.

Es ist allgemein bekannt: Medien berichten kaum über Züge, die pünktlich ankommen. Wer das aktuelle Geschehen verfolgt, kann daher schnell den Mut verlieren. Die großen Bedrohungen und Herausforderungen unserer Zeit sollen keineswegs kleingeredet werden. Doch es gibt auch sehr gute Nachrichten, die uns erreichen und viel zu selten verbreitet werden. Sie auszublenden hieße, sich der Verzweiflung zu überlassen. Hier sind drei aktuelle Meldungen, die uns wieder ein Lächeln schenken.

Luftverschmutzung: Londons Beispiel

Laut einer 2025 veröffentlichten Studie des Imperial College hat London die durch Luftverschmutzung bedingten Todesfälle innerhalb von fünf Jahren um 40 % gesenkt. Seit 2019 ging die Konzentration von Stickstoffdioxid um 41 % zurück, die von Feinstaub um 28 %.

In jenem Jahr wurde auch die Ultra-Low-Emission-Zone eingeführt. In dieser Umweltzone mit besonders niedrigen Emissionen müssen Halterinnen und Halter der umweltschädlichsten Fahrzeuge eine tägliche Gebühr bezahlen. Inzwischen erfüllen 97 % der Fahrzeuge, die in der Zone unterwegs sind, die geltenden Vorgaben.

USA: Die Wälder kehren zurück

Massachusetts hatte zur Zeit der europäischen Siedler 90 % seiner Wälder verloren, ist heute jedoch wieder zu 60 % von Wald bedeckt. Diese beeindruckende Entwicklung, die der Klimaforscher Bill Moomaw als „größte Wiederherstellung von Wäldern in der Geschichte der Welt“ bezeichnet, ist allerdings nicht das Ergebnis eines abgestimmten Plans.

Sie entstand vielmehr durch die schrittweise Aufgabe landwirtschaftlicher Flächen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts, als Siedler ins Landesinnere zogen, um neue Gebiete zu erschließen. Mit der Zeit erledigte die Natur den übrigen Teil, und die Flächen konnten sich regenerieren.

Blutspenden nehmen weltweit zu

Nach Angaben der WHO stieg die weltweite Zahl der Blutspenden zwischen 2013 und 2023 um nahezu 19 %. Ermöglicht wurde diese positive Entwicklung durch das wachsende Engagement freiwilliger, unbezahlter Spenderinnen und Spender. Sie stellen inzwischen mehr als 85 % der 120 Millionen Spenden, die 2023 verzeichnet wurden.

Dennoch bestehen weiterhin erhebliche Unterschiede. Obwohl Hochlohnländer nur 15 % der Weltbevölkerung ausmachen, entfallen 36 % aller Spenden auf sie. Die ärmsten Länder kämpfen dagegen wegen fehlender Finanzierung und unzureichender Infrastruktur weiterhin mit strukturellen Engpässen.

Das war es für diese Woche. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie den vorherigen Teil dieser Reihe noch einmal lesen und weitere positive Nachrichten entdecken, die vergleichsweise unbemerkt geblieben sind.

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