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BNP Paribas: Brände in der Gironde beeinträchtigen den Kundenservice

Frau mit Headset sitzt am Laptop vor Fenster, draußen Waldbrand mit Rauch und Helikopter im Einsatz.

Der Kundenservice einer großen französischen Bank ist von den Bränden in der Gironde betroffen.

Die verheerenden Waldbrände, die derzeit in der Gironde wüten, beeinträchtigen einzelne Angebote von BNP Paribas. Wie die französische Bank mitteilt, kommt es insbesondere im Kundenservice zu Störungen. Dazu veröffentlichte sie sowohl in ihrer offiziellen App als auch auf ihrer Website folgende Mitteilung:

„Die Brände in der Gironde beeinträchtigen derzeit den Zugang zu einigen unserer Berater per Telefon, Chat und sicherem Nachrichtendienst. Über unsere Website oder unsere App können Sie Ihre Konten einsehen und Ihre üblichen Bankgeschäfte erledigen. Unsere Teams arbeiten daran, die Situation schnellstmöglich wiederherzustellen. Bitte entschuldigen Sie die entstandenen Unannehmlichkeiten.“

BNP Paribas: Eingeschränkter Kundenservice, Bankgeschäfte weiterhin möglich

In der Praxis kann es schwieriger sein, einen Berater für ein Gespräch zu erreichen – unmöglich ist es jedoch nicht. Sämtliche anderen Funktionen, darunter Bankgeschäfte, Überweisungen und die Kontoeinsicht, stehen weiterhin zur Verfügung.

Warum sind die Dienste von BNP Paribas durch die Brände beeinträchtigt?

Der Auslöser ist leicht erklärt: Viele Berater der Bank arbeiten tatsächlich in dem von den Flammen betroffenen Département. Gegenüber MoneyVox erklärte BNP Paribas, dass das Unternehmen ein Servicezentrum in Mérignac, einem Vorort von Bordeaux, betreibt. Dieses Zentrum wurde auf Anweisung der Behörden am vergangenen Samstag geschlossen und bleibt es, bis sich die Lage stabilisiert hat. BNP Paribas betont jedoch, dass Anrufe an andere, über das gesamte Land verteilte Zentren weitergeleitet werden. Der Dienst wurde also nicht eingestellt, sondern lediglich verlangsamt. Für Kunden, die dringend Unterstützung benötigen, ist das eine beruhigende Nachricht.

Brände in der Gironde: Eine Katastrophe mit weitreichenden Folgen

Die Beeinträchtigung bei BNP Paribas ist nur eine vergleichsweise geringe Nebenfolge der Brände, die aktuell in der Gironde wüten. Der Brand des Jahrhunderts hat mehr als 42.000 Hektar zerstört, und 220.000 Menschen wurden evakuiert. Auch wenn die Behörden an diesem Dienstag, dem 28. Juli, vorsichtig optimistisch sind, bleibt die Lage äußerst instabil: Das Feuer ist noch längst nicht unter Kontrolle. Um die Bevölkerung und die Behörden zu unterstützen, bot Elon Musk die kostenlose Nutzung von Starlink Mobile im betroffenen Gebiet an. Zudem wurde das Flugzeug Airbus A400M kurzfristig eingesetzt. Die Lage ist beispiellos, und zahlreiche Akteure sind im Einsatz.

Die Störungen bei den Diensten von BNP Paribas sind damit lediglich eine geringe Auswirkung dieser Katastrophe. Dennoch kann es Ärger, Enttäuschungen oder sogar Frust vermeiden, den Grund für den verlangsamten Kundenservice zu kennen. Wann sich die Situation für die französische Bank wieder normalisiert, ist derzeit noch nicht bekannt.

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