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Drei gute Nachrichten, die Hoffnung machen

Frau entdeckt mit Tablet und Buch Wildtiere, erneuerbare Energien Symbol auf Tisch, Fenster mit Umweltposter im Hintergrund.

Weil die Nachrichtenlage bisweilen bedrückend ist, haben wir drei erfreuliche Meldungen ausgewählt.

Es ist ein bekanntes Phänomen: Über Züge, die pünktlich eintreffen, berichten Medien kaum. Wer das aktuelle Geschehen verfolgt, kann deshalb leicht den Mut verlieren. Die grossen Bedrohungen und Herausforderungen unserer Zeit sollen keineswegs verharmlost werden. Doch es gibt auch ausgesprochen positive Nachrichten, die uns erreichen und oft zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Sie zu übersehen, bedeutet, sich der Verzweiflung auszuliefern. Hier sind drei aktuelle Meldungen, die uns wieder lächeln lassen.

Diese verschwundene Art ist zurück

Mehr als ein Jahrhundert lang waren sie nicht mehr da. Nun besiedeln Baummarder erneut den Exmoor-Nationalpark in England. Im 19. Jahrhundert wurden diese Marderartigen durch Jagd und die Zerstörung ihres Lebensraums ausgerottet. Ein Wiederansiedlungsprogramm hat ihre Rückkehr ermöglicht: Im Rahmen der Initiative setzte man 19 aus Schottland stammende Tiere aus.

Vergleichbare Projekte waren bereits in Dartmoor, im Forest of Dean, in Wales und in Cumbria erfolgreich. Tracey Hamston vom Devon Wildlife Trust begrüsste die Rückkehr dieser Art, die einst für Waldökosysteme von grosser Bedeutung war.

Diese schwere Krankheit steht kurz vor der Ausrottung

Die Drakunkulose, eine durch stehendes Wasser übertragene parasitäre Erkrankung, ist dramatisch zurückgedrängt worden. Während 1989 noch 890.000 Fälle registriert wurden, zählte die Weltgesundheitsorganisation 2023 nur noch 14. Die schwere parasitäre Krankheit wird über stehendes Wasser übertragen: Der Guinea-Wurm gelangt beim Trinken in den Körper, wächst dort ein Jahr lang heran und durchbricht anschliessend die Haut.

Früher war die Erkrankung in rund 20 Ländern Südasiens und Afrikas endemisch. Dank einer internationalen Kampagne zur Ausrottung ist sie stark zurückgedrängt worden. Der verbesserte Zugang zu sauberem Trinkwasser und die aktive Überwachung der betroffenen Gebiete erklären diesen ermutigenden Erfolg.

100 Länder haben ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gesenkt

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur haben mehr als hundert Länder ihre Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern verringert, indem sie erneuerbare Energien ausgebaut haben. Das Vereinigte Königreich, Deutschland und Chile senkten ihre Importe von Kohle und Gas seit 2010 um ein Drittel, indem sie auf Wind- und Solarenergie setzten. Dänemark halbierte sie sogar.

Durch diese Investitionen mussten 2023 700 Millionen Tonnen Kohle nicht importiert werden. Das entspricht über 13 Jahre hinweg Einsparungen von 1.300 Milliarden Dollar. Umso erfreulicher ist, dass dieser Wandel die Energieunabhängigkeit der Importländer stärkt und zugleich lokale Arbeitsplätze unterstützt.

Das war es für diese Woche. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, können Sie den vorherigen Teil dieser Rubrik noch einmal lesen und weitere gute Nachrichten entdecken, die vergleichsweise unbemerkt geblieben sind.

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