Die auf dem nuklear angetriebenen Flugzeugträger USS Abraham Lincoln (CVN-72) stationierten Kampfflugzeuge F/A-18E/F Super Hornet führten kürzlich im Zuständigkeitsbereich der 7. Flotte der US Navy routinemäßige Flugeinsätze durch. Diese fanden im Rahmen von Marineübungen im Südchinesischen Meer sowie in angrenzenden Gebieten des Indopazifiks statt.
Nach Angaben der US Navy starteten die Super Hornets vom Flugdeck der USS Abraham Lincoln, um die Einsatzbereitschaft des eingeschifften Luftgeschwaders aufrechtzuerhalten. Die Aktivitäten gehören zu regelmäßigen Missionen, die feindliche Handlungen abschrecken, regionale Bündnisse und Partnerschaften festigen und die Präsenz der US Navy in einem der meistbefahrenen und strategisch bedeutendsten Seegebiete der Welt sicherstellen sollen.
F/A-18E/F Super Hornet und Selbstverteidigung der USS Abraham Lincoln
Ergänzt wurden die Flugeinsätze durch Übungen zur Selbstverteidigung des Schiffes. Dabei führte der Flugzeugträger Schießübungen mit scharfer Munition unter Einsatz seines Nahbereichsverteidigungssystems durch. In dem von der US Navy veröffentlichten offiziellen Material heißt es: „Die USS Abraham Lincoln feuert während Schießübungen mit scharfer Munition auf dem Flugdeck des Schiffs der US Navy ein Close-In Weapon System (CIWS) ab, während sie im Bereich der Siebten Flotte der US Navy operiert.“
Solche Übungen sind Bestandteil der regelmäßigen Ausbildung von Flugzeugträgerkampfgruppen. Sie dienen dazu, die Funktionsfähigkeit ihrer Verteidigungssysteme sowie die Abstimmung zwischen den verschiedenen zu ihnen gehörenden Einheiten zu gewährleisten.
Marinepräsenz im Indopazifik seit Dezember
Die USS Abraham Lincoln ist seit Dezember im westlichen Pazifik im Einsatz. Nach Abschluss der Verlegung aus den Vereinigten Staaten und einem planmäßigen Zwischenstopp auf Guam setzte der Flugzeugträger seine Operationen in der Philippinensee fort. Dies geht aus offiziellen Mitteilungen der US Navy und Berichten zur Nachverfolgung von Marinebewegungen hervor.
Die Carrier Strike Group der USS Abraham Lincoln operiert im Zuständigkeitsbereich der 7. Flotte der US Navy und gewährleistet eine dauerhafte Marinepräsenz im Indopazifik. Zur Gruppe zählen der Flugzeugträger, sein eingeschifftes Luftgeschwader sowie die Zerstörer USS Frank E. Petersen Jr. (DDG-121), USS Spruance (DDG-111) und USS Michael Murphy (DDG-112).
Routineoperationen der Carrier Strike Group
In einer mit Bildmaterial veröffentlichten offiziellen Mitteilung erklärte die US Navy, dass die USS Abraham Lincoln als Flaggschiff ihrer Flugzeugträgerkampfgruppe routinemäßige Operationen in der Region durchführt. Dem Text zufolge stehen diese Aktivitäten für das fortlaufende Engagement der US Navy für die maritime Sicherheit im Indopazifik, das durch Marinepräsenz und die kontinuierliche Ausbildung der eingesetzten Kräfte umgesetzt wird.
Die Flugeinsätze der Kampfflugzeuge F/A-18E/F Super Hornet und die damit verbundenen Marineübungen bewegen sich in diesem regulären Einsatzrahmen. Während der Manöver wurden weder Zwischenfälle noch außergewöhnliche Situationen gemeldet.
Bilder vom Konto der 7. Flotte der US Navy.
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